Aufgrund der ständig steigenden Heiz- und Energiekosten sowie auch der gesetzlichen Vorgaben ist es umso wichtiger eine gute Wärmedämmung am Dach vorzunehmen und mit den Energieressourcen sorgsam umzugehen. Hausbesitzer werden dazu aufgefordert nach der neuen Energiesparverordnung ihre Gebäude so weit zu modernisieren und zu sanieren, dass sie dieser Verordnung entsprechen. Ein richtig und gut gedämmtes Dach ist die halbe Miete. Nicht nur, dass viel Geld durch Ersparnisse bei den Heiz- und Energiekosten gemacht werden können, es wird auch nicht unwesentlich zum Klimaschutz beigetragen.
Eine nachträgliche Wärmedämmung ist in der Regel unproblematisch. Natürlich muss die Arbeit ganz exakt ausgeführt werden, um Wärmebrücken zu vermeiden. Ein beliebtes Material für die Dach-Wärmedämmung ist Glaswolle. Es passt sich den Gegebenheiten an und ist äußerst flexibel. Zusammen mit einer sogenannten Dampfbremsfolie ist man am Ziel angelangt und wird sich über die Einsparungen freuen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten entsprechende Dämmmaßnahmen durchzuführen. Bei der Aufsparrrendämmung wird oberhalb der Dachsparren durchgeführt und von außen angebracht.
Bei der Zwischen- und der Untersparrendämmung erfolgt die Montage in der Regel von innen, und zwar zwischen oder unter den Sparren. Bevor man eine Dachsanierung ins Auge fasst, ist eine ausführliche fachliche Beratung angebracht. Dies kann durch eine Fachfirma und / oder durch einen Energieberater erfolgen. Das Gebäude wird vor Ort begutachtet und es werden entsprechende Vorschläge unterbreitet. Danach kann man sich entsprechende Angebote einholen, um die Kosten abschätzen zu können. Fördermittel gibt es von der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW), die diese Maßnahmen unterstützen. Die Auswahl der Materialien sollte ebenfalls sorgfältig bedacht werden und auch die Kosten nicht gescheut werden, da man letztendlich den Nutzen hat.
Datum: Freitag, 03. Juni 2011 | Kategorie: Baugewerbe
