Das neue Möbel oft Schadstoffe enthalten ist kein Geheimnis mehr. Der intensive Geruch den die Möbel oft ausströmen ist kann ein Indiz für freigesetzte Schadstoffe sein. Es gibt aber auch geruchlose gesundheitsschädliche Stoffe.
Bei längerem Aufenthalt in geschlossenen Räumen ist die Gefahr gesundheitsgefährdende Stoffe aufzunehmen nicht unerheblich. Die Beeinträchtigungen können über Augenbrennen, Kopfschmerzen bis zu Atemproblemen und Erbrechen gehen. Es ist leider nicht damit getan ein paar Tage zu lüften. Eine Reihe von Schadstoffen werden sogar über Jahre freigesetzt.
Welche Schadstoffe können in Möbeln sein?
Formaldehyd ist der wichtigste Schadstoff der in Möbeln zu finden ist. Es wird bei der Herstellung von Spanplatten verwendet. Der wissenschaftliche Name für diese giftige chemische Verbindung lautet Methanal. Es wird wegen seiner Keimabtötenden Eigenschaft eingesetzt und zählt zu den sehr gesundheitsschädlichen Substanzen mit einem hohen Krebsrisiko. Weiterhin findet sich oft PCP (Pentachlorphenol) und Lindan. in dem verwendeten Material. Lindan ist z.B. ein ist ein Halogenkohlenwasserstoff. Es wird vorwiegend als Insektizid genutzt.
Gütesiegel für schadstofffreie Möbel
Um vor dem Schaden klug zu sein ist beim Kauf auf die Zertifikate der Hersteller zu achten. Sie weisen die Möbelstücke aus, die keinerlei Schadstoffe beinhalten. Vorzugsweise ist dabei auf Möbel “Made in Germany” zurückzugreifen. Diese sind zwar meist teurer, aber lohnenswert. In Deutschland hergestellte Biomöbel bieten hier die größte Sicherheit, da hierzulande viele schadstoffbelastete Materialien verboten sind. Wird aber unter einem deutschen Label im Ausland produziert, werden über diesen Umweg oft Schadstoffe bei der Herstellung verwendet.
Datum: Montag, 05. Juli 2010 | Kategorie: Artikel
