Maca bezeichnet eine aus Südamerika stammende Pflanze, die in ihrer Wurzel eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe enthält. Dazu zählen sowohl Eiweißstoffe, Aminosäuren, Eisen, Zink, Magnesium und Kalzium wie auch Kohlenhydrate, Phosphor, Zucker, Stärke, viele Vitamine und Hormonsubstanzen. Während Maca zur Verbesserung des Muskelwachstums und der Vitalität für den Sportler sehr interessant ist, kann die Medizin auf eine Stabilisierung der hormonellen Balance, der Stärkung des Immunsystems und der Regenerationsfähigkeit setzen. Bekannt ist die Pflanze auch als ein Potenzmittel der Natur.
Die Verarbeitung der geernteten Macaknolle
Es ist die Maca Wurzel, die für die vielseitige Wirkung verantwortlich zeichnet. Die geernteten Knollen werden für die Weiterverwendung einige Wochen lang getrocknet. Die Inhaltsstoffe bleiben während des Trocknungsprozesses vollständig erhalten, obwohl die Knolle enorm an Gewicht verliert. Nach dem Trocknen gibt es zwei Möglichkeiten, entweder sie werden auf den regionalen Märkten zum Verkauf angeboten oder sie werden weiterverarbeitet. Die dafür geeigneten Knollen werden dabei grob in Scheiben geschnitten und zwischengelagert. Im nächsten Schritt werden sie dann gründlich gesäubert, noch kleiner geschnitten, geraspelt oder in Mühlen zu Pulver verarbeitet. Macakapseln, Extrakte und Mehl sind typische Endprodukte.
Macaprodukte im vegetarischen Kochbuch
Macaerzeignisse werden in viele Länder exportiert, zu den Hauptabnehmern zählen Japan und die USA. Europa hat aber in den letzten Jahren nachgezogen, vor allem dank der umfangreichen Information über die natürlichen Heilkräfte der Regenwaldkräuter. Es ist inzwischen auch erwiesen, dass diese Wirkstoffe auf rein pflanzlicher Basis vom menschlichen Körper besser aufgenommen und verwertet werden können als die auf dem Markt befindlichen synthetischen Substanzen. Auch im vegetarischen Kochbuch findet man heute Gerichte, die mit Maca angereichert werden. Dazu zählen vor allem Rohkostsalate.
Datum: Sonntag, 21. August 2011 | Kategorie: Ernährung
