Am schönsten Tag des Lebens, der Hochzeit, gibt es für jede Religion und Kultur verschiedene Bräuche, die an diesem Tag durchgeführt werden. Auch in Deutschland gibt es allgemeine Hochzeitsbräuche, wovon anschließend ein paar näher gebracht werden sollen:

1. Bräutigam darf Braut vor der Hochzeit nicht sehen

Es ist weit verbreitet, dass der Bräutigam die Braut vor der Hochzeit nicht sehen darf, weil das Unglück bringen soll. Manch ein Bräutigam wird bereits am Vorabend vor der Hochzeit von zu Hause „rausgeschmissen”, manche müssen erst am Morgen das Zuhause verlassen, damit die Braut sich vorbereiten bzw. anziehen kann. Der Bräutigam sieht die Braut erst, wenn sie in die Kirche einläuft.

2. Brautstrauß werfen

Wenn die Feier dann in Gang ist, wird im Laufe des Abends dann von der Braut der Brautstrauß geworfen. Alle Junggesellinnen müssen sich hierzu hinter die Braut stellen, und diejenige von den Damen, die den Strauß fängt, wird als nächstes heiraten, so der Brauch.

3. Ringe tauschen
Dieses Ritual wird zwar als selbstverständlich angesehen, jedoch ist es längst nicht in allen Kulturen Brauch, sich zum Zeichen der Ehe gegenseitig Ringe anzustecken. Dies ist ein sehr schöner Brauch, weil er die Verbundenheit und die Treue der Eheleute symbolisiert.

4. Etwas Gebrauchtes, etwas Neues, etwas Baues und etwas Geliehenes

Dies sind die vier Sachen, die eine Braut an ihrer Hochzeit tragen sollte, um Glück zu bekommen. Die meisten Bräute bekommen die Sachen von ihrer Mutter oder einer besten Freundin bzw. der Trauzeugin.