Gerade bei Altbauten sind die Dächer in der Regel schlecht gedämmt. Die Folgen sind erhebliche Heizkosten (in Zeiten stetig steigender Energiekosten ein ständiges Ärgernis) und hohe Temperaturen in den Sommermonaten. Durch eine energetische Dachsanierung können bei Altbauten ein gesundes Raumklima und niedrige Heizosten erzielt werden. Die Planung und Durchführung sollten durch Fachleute mit Kenntnissen über Bauphysik erfolgen.

Wenn Sie eine Energetischen Dachsanierung planen, ist es sinnvoll, die staatlich geförderte Vor-Ort-Beratung durchführen zu lassen. Ein Bafa-zugelassener anbieterunabhängiger Energieberater erstellt individuell für Sie ein Sanierungskonzept und stellt eine Kosten – Nutzen – Rechnung für mehrere Sanierungsvarianten auf. Es gibt zahlreiche Fördermittel die eine energetische Dachsanierung wirtschaftlich sinnvoll machen, auch hier kann ein unabhängiger Energieberater helfen.

Aktuell gibt es unter anderen folgende Möglichkeiten der Förderung:
Die bei einer Dachsanierung entstehenden Handwerkerkosten können steuerlich geltend gemacht werden. Das Finanzamt erstattet von maximal 3.000 € Lohnkosten 20 % zurück – also bis zu 600 €! Die Kreditbank für Wiederaufbau KfW fördert die Dachsanierung im Altbau über das Programm „Energieeffizient sanieren”. Für Einzelmaßnahmen oder Einzelmaßnahmenkombinationen wird hier ein Zuschuss von 5% der Bausumme gezahlt.

Als Faustformel gilt: je energieeffizienter das Gebäude saniert wird , desto höher ist die Förderung. Für die qualifizierte Baubegleitung durch einen Sachverständigen werden ebenfalls Zuschüsse gezahlt. Somit gilt: eine fachmännisch geplante und durchgeführte energetische Dachsanierung ist auf jeden Fall eine sinnvolle Investition in die Zukunft eines Hauses – finanziell für das Raumklima und auch für unsere Umwelt!


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Datum: Freitag, 08. Januar 2010 | Kategorie: Baugewerbe