Als Elektroauto bezeichnet man ein Fahrzeug, welches mit elektrischer Energie angetrieben wird. Die benötigte elektrische Energie wird in den häufigsten Fällen in aufladbaren Akkumulatoren (auch Akku genannt) aufbewahrt. Aufgeladen werden können die Energiespeicher der Fahrzeuge theoretisch an jeder Steckdose. Öffentliche Aufladestationen sind jedoch noch sehr rar vorhanden.
Zu den Vorteilen eines Elektroautos gehören unter anderem der sehr geringe Ausstoß von Schadstoffen sowie der geringe Lärm. Doch es gibt im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren auch Nachteile. So ist beispielsweise die Reichweite eines Elektroautos viel geringer. Diese beträgt je nach Fahrzeug ungefähr 100 Kilometer. Beim Einsatz von Lithium-Ionen-Akkumulatoren oder Lithium-Polymer-Akkumulatoren sind sogar Reichweiten von mehr als 500 Kilometer pro Aufladung machbar.
Verwendet werden Autos mit Elektroantrieb vor allem in der Industrie und an Orten außerhalb des Straßenverkehrs. Dennoch werden bereits einige elektrisch angetriebene PKW entwickelt, welche sich gut für den allgemeinen Straßenverkehr eignen sollen. Dabei werden die Elektroautos in zwei Untergruppen gruppiert: Stadtfahrzeuge (Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometer pro Stunde) sowie autobahntaugliche Elektroautos (mehr als 60 Kilometer pro Stunde).
Obwohl es in Deutschland erst um die 1500 zugelassene Elektroautos gibt und sich die jährliche Zahl an Neuzulassungen im zweistelligen Bereich aufhält, gehen Studien sowie ein großer Teil der Automobilindustrie davon aus, dass die Elektroautos mit der immer weiter fortschreitenden Entwicklung mehr und mehr an Bedeutung gewinnen könnten und somit mit Verbrennermotoren ausgestattete Autos in Zukunft sogar ersetzen könnten.
Datum: Freitag, 02. April 2010 | Kategorie: Fahrzeuge
