Die Themen Fassadendämmung und Fassadensanierung spielen im Baugewerbe eine immer größere Rolle. Viele Hausbesitzer sind unzufrieden mit dem Energiestandard ihres Eigenheims und suchen nach Möglichkeiten ihre Energiekosten zu senken. Zu den effektivsten Maßnahmen zählt zweifellos die Fassadensanierung, geht doch gerade in Altbauten viel Energie über ungedämmte Fenster und Außenflächen verloren. Schon eine zwei Zentimeter dicke Dämmschicht, hat dieselbe Wirkung wie ca.1 Meter Beton, oder acht Zentimeter Ziegelstein. Wer hier ein paar Euro in eine bessere Wärmedämmung investiert, kann auf lange Sicht viel Geld bei den Heizkosten einsparen. Keine Frage, eine Fassadendämmung zahlt sich auf die Dauer in barer Münze aus.

Materialien Fassadendämmung

Für die Dämmung der Fassade stehen ein Vielzahl von Materialien mit höchsten unterschiedlichen Eigenschaften zur Verfügung. Neben synthetischen Dämmstoffen, wie Glasfaser, Mineralwolle, Schaumglas. Silikatschaum, Styropor und Polyurethan, eignen sich natürliche Stoffe, wie Blähton, Baumwolle, Kokosfaser, Kork, Schafwolle und Holzfaser zum wärmeisolieren einer Fassade. Das wichtigste Kriterium bei der Kaufentscheidung ist in der Regel die Wärmeleitfähigkeit des Materials. Je geringe diese ausfällt umso stärker ist die Isolationswirkung. Der sogenannte U-Wert gibt Aufschluss über die konkrete Dämmwirkung des Materials.

Beratung zur Fassadensanierung

Im Zuge einer Fassadensanierung treten eine Vielzahl an Fragen bezüglich des richtigen Dämmstoffs auf. Die Materialien unterscheiden sich ganz erheblich in ihrer Haltbarkeit, dem Brand,- Schall- und Feuchteschutz – und natürlich dem Preis. Um Schimmel zu vermeiden müssen die Dämmstoffe zum Untergrund passen und eine gewisses Maß an Atmungsaktivität gewährleisten. Es lohnt sich den Rat eines Experten auf dem Gebiet in Anspruch zu nehmen, ein so genannter Gebäudeenergieberater ist hier der richtige Ansprechpartner.