Schraubenzieher im Überblick

Schraubendreher im Überblick

Der Schraubenzieher oder auch Schraubendreher genannt, gehört zu den den bekanntesten und am häufigsten genutzten Werkzeugen und wird immer dann benötigt, wenn Schrauben an beliebigen Stellen eingeschraubt oder gelöst werden müssen.

Schrauben werden sowohl an festen Gegenständen, wie etwa Wänden als auch an transportablen Gegenständen, wie etwa elektrischen Geräten eingesetzt, woraus sich eine grenzenlose Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten für Schraubenzieher ergibt. Sie werden darüber hinaus auch dafür benötigt bereits vorhandene Schrauben nachzujustieren, wenn sie sich zwar an ihrer vorgesehenen Stelle befinden, jedoch aus irgend welchen Gründen sich gelöst haben und locker an ihrem Platz sitzen.

Die Vielfalt der Schraubenzieher

Auch wenn Sie dieses Werkzeug kennen und regelmäßig nutzen, kann es für Sie erstaunlich sein, wie viele verschiedene Variationen von Schraubenziehern es gibt.

Die beiden Standardmodelle

Die beiden Varianten, welche Sie sehr gut kennen werden, sind der Schlitz- und der Kreuzschlitzschraubenzieher. Der Schlitzschraubenzieher hat eine gerade und flache Klingenspitze, welche in den geraden Schlitz der Schraube passt. Der Kreuzschlitz Schraubenzieher ist bereits deutlich anders aufgebaut. Da seine Klingenspitze kreuzförmig ist, bildet sie deutlich weniger Angriffsfläche zwischen dem Schraubenzieher und der Schraube. Um trotzdem genug Halt zu bieten, ist die Klinge spitz zulaufend. Bereits vom Kreuzschlitz gibt es eine Abwandlung, bei der weitere, kleine Zähnchen vorhanden sind. Der Gewöhnliche Kreuzschlitz wird als Phillips-Kreuzschlitz, die abgewandelte Variante als Pozidriv-Kreuzschlitz bezeichnet.

Der Sechskantschraubenzieher

Vom Sechskantschraubenzieher gibt es ebenfalls zwei Varianten. Die eine Variante können Sie wie die bereits vorgestellten Schraubenzieher in den Schraubenkopf einsetzen und die Schraube hat eine entsprechend passende, sechskantige Aussparung. Diese Variante wird als Inbus bezeichnet. Die zweite Variante des Sechskantschraubenziehers ist ähnlich einem Steckschlüssel aufgebaut. Hierbei führen Sie nicht die Klingenspitze in den Schraubenkopf ein, sondern die Klingenspitze selbst hat eine sechskantige Aussparung und umfasst den sechskantigen Schraubenkopf.

Der Torx Schraubenzieher

Hierbei handelt es sich um eine weitere, stärkere Abwandlung des Sechskantschtaubenziehers. Der Torx Schraubenzieher hat eine Klingenspitze in Form eines sechszackigen Sterns. Das bedeutet, dass die Kanten nicht gerade sind, wie bei einem gewöhnlichen Sechskantschraubenzieher, sondern gerundet sind, sodass die einzelnen Zacken ähnlich einem Kreuzschlitz hervortreten.

Weitere Variationen

Neben diesen bekannteren Variationen des Schraubenziehers, gibt es praktisch endlos viele Abwandlungen. Dies hat damit zu tun, dass insbesondere Hersteller von Elektrogeräten verhindern wollen, dass nicht autorisierte Personen, insbesondere aber unqualifizierte Endverbraucher die Geräte öffnen und manipulieren können. Aus diesem Grund werden Sie solche speziellen Sonderformen nicht oder nur in seltenen Fällen erwerben können.

Die weit verbreiteten Varianten können Sie in einer Vielzahl von Größen und Designs erwerben. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass insbesondere der Griff aus einem robusten Material besteht und stabil mit der Klinge verbunden ist. Robuster Kunststoff mit rutschfesten Bereichen ist besonders langlebig und leitet im Zweifelsfall auch keinen elektrischen Strom. Ein gutes Klingenmaterial ist ebenfalls wichtig, denn insbesondere Schraubenzieher aus weichem Stahl können durch den harten Stahl sehr fest sitzender Schrauben beschädigt werden.

Fazit

Es gibt eine große Vielfalt von Schraubenziehern, jedoch sind nur fünf Ausführungen von Klingenspitzen weit verbreitet. Sie sollten immer auf robuste Materialien und saubere Verarbeitung achten.

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Endlich Ordnung im Betrieb mit einem Werkstattwagen

Ordnung in der Werkstatt

Sie haben Ihre Werkstatt perfekt ausgestattet: das Werkzeugsortiment ist umfassend und allerlei Geräte wie eine Tischbohrmaschine oder eine Tischkreissäge ergänzen dieses. Nun kann man eigentlich bauen und reparieren.

Doch es gibt da gleich zwei Probleme:

  • Fast nie ist das passende Werkzeug zur Hand, damit mit dem Werken sofort begonnen werden kann.
  • Werkzeug, welches durcheinander auf der Werkbank oder sonstigen Ablageflächen herumliegt, kann einstauben und beschädigt werden.

Oft ist es so, dass die anfängliche Ordnung mit der Zeit in eine Unordnung übergeht. Die Werkstatt versinkt im Chaos und zum Arbeiten fehlt der Platz. Eine weitere Konsequenz ist, dass bei der Suche nach dem richtigen Werkzeug durch die Unordnung viel Zeit verloren geht.

Ordnung schaffen von Anfang an

Das Beste ist es natürlich von Anfang mit System Ordnung in der Werkstatt zu schaffen. Doch in der Regel wächst ja eine Werkstatt Stück für Stück – neue Werkzeuge und Maschinen werden angeschafft. Werkstoff sammelt sich von den verschiedenen Heimwerkerprojekten. Daher muss oft, erst einmal eine Grundordnung geschaffen werden.

Am Anfang ist es optimal, wenn man die Werkstatt einmal komplett ausräumt. Dabei kann man dann entscheiden, welche Dinge noch zu gebrauchen sind und welche entsorgt werden können. Das schafft Platz für Neues.

Sinnvoll Ordnung schaffen

Für die Ordnung in der Werkstatt bieten sich unterschiedliche Ordnungssysteme an.

  • Regal
  • Werkzeugwand
  • Werkzeugbox
  • Werkstattwagen

Jede dieser Aufbewahrungsmöglichkeiten hat Vor- und Nachteile.

Verschiedene Aufbewahrungsmöglichkeiten im Vergleich

Der Klassiker in der Werkstatt ist das Regal. Dieses ist auch an und für sich in jeder Werkstatt zu entdecken. Größere Maschinen und Werkzeug werden einfach in das Regal gelegt und man kann sofort sehen, wo was liegt.

Schrauben und Muttern werden häufig in Kisten und Schachteln gelagert. So geht dann allerdings rasch der Überblick verloren und in offenen Regalen kann alles schnell verstauben.

Werkzeugwände bieten sich allem für Handwerkzeuge an. Die Werkzeuge sind rasch erreichbar und übersichtlich sortiert. Dazu gibt es vorgefertigte Lochplatten mit entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten für das Werkzeug. Anschließend kann die Werkzeugwand nach seinen Ideen eingerichtet werden. Größere Elektromaschinen lassen sich so allerdings nicht verstauen. Auch hier kann das Werkzeug mit der Zeit einstauben.

Ein Werkzeugkoffer ist optimal, wenn man sein Werkzeug öfters an diversen Orten braucht und einsetzt. In der Regel wird auch ein Werkzeugkoffer für Werkzeuge wie Hammer, Schraubendreher, Schraubenschlüssel und Co. genutzt. Durch das systematische Innenleben des Werkzeugkoffers hat jedes Werkzeug seinen festen Platz und wird schnell gefunden. Zudem staubt das Werkzeug nicht ein. Größere Werkzeuge oder Elektrogeräte lassen sich in einem Werkzeug allerdings eher schlecht aufbewahren, da sonst durch das Gewicht die Mobilität verloren geht.

Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass man in professionellen Werkstätten überwiegend Werkzeugwagen vorfindet. Er kombiniert die Vorzüge eines Werkstattkoffers mit den Vorzügen eines Werkzeugregals. Ein Werkzeugwagen bietet ausreichend Platz, um auch ein größeres Werkzeugsortiment zu verstauen. Dieses kann in mehreren Schubladen einsortiert werden.

Werkstattwagen in der Übersicht

Durch gummierte Einsätze in den Schubladen wird das Werkzeug schonend aufbewahrt. Einlagen, mit zum Werkzeug passenden Ausschnitten vermeiden, dass dieses beim Transport durcheinander rutscht. In den größeren Schubladen finden größere Werkzeuge und Maschinen Platz.

Die Mobilität des Wagens wird durch Rollen gewährleistet. So ist das geeignete Werkzeug am Einsatzort schnell zur Hand. Problematisch sind allerdings Treppen und hohe Stufen.

Wer einen Werkstattwagen erwerben möchte, muss einige Entscheidungskriterien berücksichtigen. Wer bereits viele Werkzeuge besitzt und diese verstauen will, benötigt im Gegenzug genügend Raum. Wer allerdings eine neue Grundausstattung an Werkzeugen braucht, sollte über den Kauf eines mit Werkzeug gefüllten Werkzeugwagens nachdenken. Auf dem Portal www.mein-werkstattwagen.de kann sich jeder über Werkzeugwagen informieren und eine Vielzahl Wagen vergleichen.

Fazit

Wie überall im Leben sollte jeder Gegenstand seinen festen Platz haben. So behält man immer den Überblick und man spart sich eine Menge Zeit. Diese Norm gilt auch für jede Werkstatt. Hat jedes Werkzeug, jedes Elektrogerät und Kleinteile wie Schrauben seinen festen Platz, hat die Unordnung keine Chance mehr. So bleibt mehr Zeit zum Basteln.

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