Ohne Briefkästen wäre das Leben in Deutschland und auch in allen anderen Ländern, wie zum Beispiel in unserem Nachbarland Dänemark in der heutigen Zeit eigentlich gar nicht mehr vorstellbar. Doch auch die Erfindung und Entwicklung der Deutschen Post, und damit auch den Briefkasten, hat eine lange Geschichte hinter sich. Die ersten Briefkästen (Postkasser) wurden nämlich bereits vor 1640 benutzt. Damals wurde er vor allem von Seefahrern benutzt, die während ihrer Reise an Land anderen Seefahrern etwas mitteilen wollten. Teilweise waren die Briefe auch für die Heimat gedacht und wurden von Schiffen, die in eine andere Richtung fuhren mitgenommen. Bereits wenige Jahrzehnte später wurde das erste, wenn auch sehr kleine, Postunternehmen gegründet, das allerdings nicht lange stand halten konnte. So einfach das damalige Postverfahren auch war, heute hat der Briefkasten eine große Bedeutung. So gut wie jeder Haushalt in Deutschland ist in Besitz eines Briefkastens. Laut der Deutschen Post AG gibt es in Deutschland unzählige Briefkästen, die die Post beliefern muss. Selbst die Erfindung der E-Mail hat die Post nicht abgelöst.

Unzählige Rechnungen, jede Menge Werbung, sowie Briefe, Glückwünsche und Urlaubskarten, jeden Tag landen immense Summen an Papierumschlägen in deutschen Briefkästen. Des Weiteren unterscheidet man zwischen, den sogenannten, öffentlichen Postbriefkästen, die für das Einwerfen von Briefen, die versendet werden sollen, gedacht sind. In der Regel sollte jeder Einwohner Deutschlands Zugang zu einem solchen Postbehälter haben, ohne mehr als 1.000 Meter Strecke zurücklegen zu müssen.
Die andere Form sind die Empfängerbriefkästen, bei denen die versendete Post ankommen sollte. Eine allgemeine Farb- oder Formvorschrift des Briefkastens gibt es in Deutschland nicht. Die öffentlich zugänglichen Briefkästen sind allerdings meistens gelb.