Man erinnere sich an die Bademoden vor 1949. Größtenteils hautverdeckend, teilweise sogar mit kurzen Ärmeln, bekleideten sich die Damen am See und in öffentlichen Bädern. Um 1950 begann der Bikini seinen Siegeszug. Die Damenwelt stieg vom einteiligen Badeanzug auf das vergleichsweise knappe Höschen mit passendem abgetrenntem Oberteil um. Was anfänglich noch einen Skandal darstellte, wurde zum Trend.
Heute sind sowohl Bikini als auch Badeanzug in verschiedensten Variationen en vogue. Wer im Herbst 2009 die Bademodekollektionen der Designer auf den Laufstegen in Mailand oder Paris in Augenschein nahm, konnte nur schwer einen bestimmten Trend ausmachen. Bei den Schnitten und Variationen der aktuellen Bademoden findet sich für jeden Typ Frau die passende Möglichkeit.
Das klassische Modell des Bügel-BHs lässt sich nicht nur mit einem Slip kombinieren, es werden auch Panties der Stringvariationen passend dazu angeboten. Das Oberteil lässt sich durch einen Triangel-BH zum Schnüren austauschen. Wer sich mit der knappen Bekleidung nicht anfreunden kann, entscheidet sich für den „Tankini“. Die Bademodenversion des Tanktops, welches den Bauch bedeckt und wahlweise als Neckholder, also mit ausgeschnittenem Rücken und im Nacken gebunden, oder Trägertop erworben werden kann.
Auch der Einteiler ist noch gefragt. Der klassische Badeanzug mit verschiedenen Rückenausschnitten oder der noch recht junge „Monokini”, der mit vorwitzigen Schnitten und Schnürungen eine gelungene Mischung aus Bikini und Badeanzug darstellt, sind topaktuell.
Auch bei den Farben und Accessoires darf erprobt werden. Knallige Unifarben, gerne auch in Neon, Paisley-Muster, Karo und bunte Streifen stehen zur Auswahl. Verspielte können auf Rüschen zurückgreifen. Für einen edlen Look sorgen große Schnallen oder Schleifen. Auch feine Kettchen zur Verbindung von Stoff sind aktuell.
Fazit zum aktuellen Bademoden-Trend:
Erlaubt ist, was gefällt.
Datum: Samstag, 04. September 2010 | Kategorie: Mode
