Die Altdachsanierung erfordert eine solide Planung, denn sie beginnt mit der ausreichenden Dämmung vom Dachgeschoss. Ist das Dachgeschoss ausgebaut nimmt der Dachdecker erst eine Bestandsaufnahme vor. Er überprüft die vorhandene Dämmung auf Schäden und kontrolliert die Dampfsperre auf Dichtigkeit. Die Dampfsperre ist einer der wichtigsten Faktoren im Dach, sie verhindert das Eindringen von Wasserdampf in die Dämmschicht. Bereits ein kleiner Riss kann verehrende Schäden anrichten. Muss die Dampfsperre erneuert werden, gibt es Systeme für den Einbau von außen, wo mit speziellen Klebebändern alle Anschlüsse wie zum Beispiel Dachfenster oder Schornsteine abgedichtet werden können.
Bei der Dämmung gibt es neben der herkömmlichen Zwischensparren-Dämmung aus Glas- oder Steinwolle noch die Möglichkeit der Aufsparren-Dämmung. Dies wird interessant wenn eine Zwischensparren-Dämmung baulich nicht möglich ist, oder besondere Anforderungen an den Schallschutz gestellt werden. Bei der Aufsparren-Dämmung ist in der Regel keine Dampfsperre erforderlich,da sie von beiden Seiten beschichtet ist. Es kann direkt mit der Konterlatte weiter gearbeitet werden, die senkrecht auf den Sparren befestigt wird. Beim Dach mit Zwischensparren-Dämmung wird nun das Unterdach, bestehend aus einer diffusionsoffenen Folie (Unterspannbahn) oder einer Holzfaserplatte, hergestellt.
Nun kommt die Konterlattung mit der Aufgabe eine Lüftungsebene zwischen dem Unterdach und der Dachdeckung herzustellen. Nach der Traglattung, deren Querschnitt sich nach dem Abstand der Sparren zueinander richtet kommt die eigentliche Dachdeckung. Hierbei ist zu beachten,ob es bauliche Vorschriften,zum Beispiel Denkmalschutz,bezüglich Farbe und Form der Dachziegel gibt. Es gibt die verschiedensten Tonziegeln, Biberschwänze und auch Betondachsteine
Datum: Freitag, 08. Januar 2010 | Kategorie: Bauen
